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Labor Maschinenbau

Das Kennenlernen der unterschiedlichsten Meßmethoden nimmt in der Ausbildung einen wesentlichen Stellenwert ein, da in der Praxis Rückschlüsse auf die einwandfreie Funktion einer Anlage häufig durch die Durchführung von Abnahme- bzw. Kontrollmessungen gewonnen werden. Das hydraulische Messen - Bestimmung der hydraulischen Eigenschaften wie Wirkungsgrad, Zusammenhang Fördermenge - Förderhöhe etc. - kann auf zwei Prüfständen geübt werden.Ein weiterer Teil der Ausbildung im Betriebslabor beschäftigt sich mit der Lösung von Steuerungsaufgaben. Für den praktischen Steuerungsaufbau stehen industrielle Pneumatikbauelemente zur Verfügung, wobei rein pneumatische Lösungen, elektropneumatische Lösungen und, bei komplexeren Aufgaben, speicherprogrammierbare Steuerungen realisiert werden können.

Labor für Verbrennungskraftmaschinen

Ausbildungsschwerpunkt in diesem Labor für Schüler des 5. Jahrgangs der Maschinenbauabteilung ist die Einführung in praktische Probleme der Motorenmeßtechnik. Wichtigster Teil des Labors ist der Motorprüfstand, der aus einer Wirbelstrombremse und dem Steuergerät besteht. Mit diesem Prüfstand können Motoren über einen weiten Leistungsbereich gemessen und Verbrauchskennfelder aufgenommen werden. In der nächsten Ausbaustufe sind zusätzliche Abgasmessungen vorgesehen.

Labor für Werkstoffprüfung

Aufgabe der Werkstoffprüfung ist es, Untersuchungen an den unterschiedlichsten im Maschinenbau eingesetzten Materialien durchzuführen und die entsprechenden Werkstoffkennwerte zu ermitteln. Werkstoffkennwerte werden vielfach benötigt. Im Engineering dienen Werkstoffkennwerte als Grundlage für die für die Festigkeitsrechnung, und die Bauteildimensionierung. Darüberhinaus sind sie Basis für die Kontrolle des Rohmaterials. Für Bauteile, deren Versagen Menschenleben gefährdet oder große Folgeschäden nach sich zieht, muß eine zerstörungsfreie Werkstoffprüfung auf verborgene Fehler erfolgen.