
Abteilungsvorstand OStR Dipl.-Ing. Josef LECHNER
Tel.: 07242 65801 / 270
Neben der Vermittlung eines soliden technischen Grundlagenwissens als Basis für die qualifizierte Bearbeitung der vielfältigen Problemstellungen des Berufsfeldes, der zeitgemäßen praktischen Ausbildung in den Werkstätten und Betriebslaboratorien wurden insbesonders neue Ausbildungsinhalte aus den Bereichen Elektrotechnik- und Elektronik sowie Mess-, Steuerungs- und Regeltechnik und in der Vermittlung moderner Konstruktionsmethoden – Einsatz der gängigen 3D-CAD-Programme wie Pro/E, Catia, SolidWorks – ergänzt, um für die fachübergreifenden Anforderungen der industriellen Praxis bestens gerüstet zu sein. Im Rahmen der wirtschaftlichen Unterrichtsfächer wird darüber hinaus eine entsprechende kaufmännische und betriebswirtschaftliche Kompetenz vermittelt.
Im Sinne des raschen industriellen Wandels werden die Lehrpläne laufend an die Anforderungen von Industrie und Wirtschaft angepasst und weisen heute eine vergleichsweise interdisziplinäre Ausrichtung der Ausbildung auf.
Der erfolgreiche Abschluss der Höheren Abteilung der HTL-Maschinenbau ersetzt Lehrabschlussprüfungen in Lehrberufen, die der Maschinenbauausbildung entsprechen. Nach einer zweijährigen beruflichen Praxis kann die Ausbildnerprüfung abgelegt werden, nach dreijähriger facheinschlägiger Tätigkeit ist der Befähigungsnachweis für das entsprechende Handwerk erbracht, die Meisterprüfung entfällt.
Nach einer Praxis von 3 Jahren kann die Standesbezeichnung Ingenieur erworben werden, die EG- weit anerkannt ist. Diese Anerkennung auf Diplomebene nach der Richtlinie 92/51/EWG bedeutet, ass die österreichische BHS-Matura in Europa einer Matura mit zusätzlicher postsekundärer Ausbildung (z. B. zwei Jahren universitärer Ausbildung) gleichgestellt ist . Weiters besteht die Möglichkeit, durch eine schriftliche Arbeit aus dem jeweiligen Fachgebiet und mit einer anschließenden Prüfung den „Diplom-HTL-Ingenieur“ zu erwerben.
Die Matura an der HTL ermöglicht den Zugang zu allen Universitäten und Fachhochschulen. Bei Universitäten sind teilweise Ergänzungsprüfungen erforderlich, wobei diese Prüfungen nur für geisteswissenschaftliche Fächer notwendig sind. Bei Fachhochschulstudiengängen kann bei Anrechnung nachgewiesener Kenntnisse ein Einstieg ins zweite Studienjahr erfolgen.
Die Ausbildung an der HTL – Wels orientiert sich primär an den Erfordernissen heutiger, industrieller und maschinenbaulicher Technik. Dazu zählen u.a. die Bereiche:
Auf Grund der breit gefächerten Ausbildung sind Absolventen der Abteilung Maschinenbau sehr vielseitig einsetzbar. Im Rahmen von Engineering, Konstruktion, Berechnung, Entwicklung und Planung Maschinen- und verfahrenstechnischer Anlagen, sowie in Projektierung, Verkauf und Vertrieb usw. eröffnet sich ein umfangreiches Arbeitsgebiet in der universellen Disziplin des Maschinenbaues.
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