Am 12. Oktober 2026 besuchte die Klasse 4CHCIC gemeinsam mit Prof. Katrin Spindler und DI Veronika Hesch die voestalpine in Linz. Die Anreise erfolgte mit öffentlichen Verkehrsmitteln, um die Umwelt zu schonen. Auf dem Programm standen der Besuch der voestalpine Stahlwelt sowie eine anschließende Werkstour über das Werksgelände.
Zu Beginn erkundeten wir die Stahlwelt und erhielten dabei spannende Einblicke in die Geschichte des Unternehmenes, seine Tätigkeitsbereiche und die Bedeutung von Stahl für diversen Industriezweige. Anhand der Ausstellung lernten wir die einzelnen Schritte der Stahlherstellung kennen – von den eingesetzten Rohstoffen bis hin zu den fertigen Stahlprodukten und ihren vielfältigen Anwendungsgebieten. Dabei wurde deutlich, wie vielseitig Stahl eingesetzt wird und welche wichtige Rolle er in unserem Alltag sowie in der Industrie spielt.
Nach einer kurzen Pause folgte die Werkstour. Mit dem Bus fuhren wir über das weitläufige Werksgelände und konnten verschiedene Produktionsanlagen aus nächster Nähe kennenlernen. Dabei wurden uns die Abläufe der Stahlproduktion und die einzelnen Verarbeitungsschritte vom Rohstoff bis zum fertigen Produkt näher erläutert.
Ein besonderes Highlight war der Halt beim Hochofen A, bei dem wir aussteigen und die beeindruckende Dimension der Anlage direkt vor Ort erleben konnten. Auch das Warmwalzwerk hinterließ einen bleibenden Eindruck. Besonders faszinierend waren die glühenden Stahlplatten, die bei hohen Temperaturen und unter hohem Druck weiterverarbeitet wurden. Die Besichtigung vermittelte uns einen anschaulichen Eindruck von den technischen Herausforderungen und dem enormen Aufwand, der hinter der industriellen Stahlproduktion steckt.
Neben den technischen Aspekten war auch die Vielfalt der Berufsmöglichkeiten bei der voestalpine bemerkenswert. Neben klassischen Tätigkeiten in der Stahlproduktion beschäftigt das Unternehmen Menschen aus zahlreichen weiteren Berufsfeldern. Dazu zählten auch überraschende Berufe wie beispielsweise Gärtner, Imker und Physiotherapeuten sowie Mitarbeitenden der Werksrettung, Werksicherheit und Feuerwehr. Diese Einblicke zeigten, dass für den Betrieb eines Industrieunternehmens dieser Größenordnung viele unterschiedliche Fachbereiche und Kompetenzen erforderlich sind.
Die Exkursion bot uns eine wertvolle Gelegenheit, theoretische Inhalte aus dem Unterricht mit praktischen Eindrücken zu verbinden.
Vielen Dank für diese Möglichkeit!
Bericht von Rebecca Haberl, 4CHCIC


