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Exkursion zur TGW

Das Logistikzentrum der TGW in Marchtrenk besuchten kurz vor Schließung aller Schulen die vierten Klassen der Abteilung Maschinenbau und die 3A und 4B der Abteilung Mechatronik der HTL Wels.

Dort wurde ihnen gezeigt, wie ihr zukünftiger Arbeitsplatz aussehen könnte.

Zu Beginn des Tages wurden die Schüler*innen samt ihren Begleitlehrern von Mitarbeitern der TGW im eigenen Besucher- und Ausstellungsbereich begrüßt. Dort konnten die Schüler schon einige Blicke auf die Maschinen und Anlagen erhaschen, die sie später aus nächster Nähe sehen werden.

Nach einem kurzen Ausblick auf den Ablauf des Tages teilten sich die Schüler in mehrere kleinen Gruppen auf und erforschten unter Begleitung jeweils eines Mitarbeiters das Logistikzentrum.

Für die meisten Gruppen ging es als Erstes zu den Büros, wo den Schülern die Arbeit mit den verschiedensten Programmen, welche die TGW nutzt, nähergebracht wurde. Vor allem die Simulationen von den riesigen Anlagen faszinierten die Schüler. Aber auch das Klima in den Büros mit großen Räumen und vielen Fenstern gefiel ihnen sehr gut.

Die nächste Station weckte vor allem bei den Reisebegeisterten Interesse, da die TGW auch Auslandsaufenthalte für ihre Mitarbeiter organisiert, die dann mehrere Monate in einem anderen Land für die TGW arbeiten und Knowhow mit den dortigen Kollegen austauschen können. Besonders die Möglichkeit, für längere Zeit in Amerika zu arbeiten und zu leben machte die Schülerinnen und Schüler sehr neugierig.

Bei der dritten Station ging es in den Fertigungsbetrieb. Dort werden Teile von Förderanlagen gefertigt, wie Schlitten oder Gerüste. Es wurde größtenteils von Hand gearbeitet, da die meisten Maschinen nicht genau genug arbeiten können, um die Anlagen zu verdrahten.

Nach einer kurzen Mittagspause ging es zurück in den Ausstellungsbereich. Dort konnten die Schüler die Intelligenz der Roboter auf die Probe stellen, indem sie Objekte in einer Box so platzierten, dass der Roboterarm sie scheinbar nicht greifen konnte. Es endete mit 10 zu 0 für den Roboter. Doch das störte die Schüler nicht, da sie nun gut sehen konnten, wie schnell sich Roboter heutzutage an verschiedenste Gegebenheiten anpassen können.

Bei der letzten Station bekamen die Schüler 3D-Brillen aufgesetzt und sie konnten durch eine komplett virtuell simulierte Anlage gehen und manche Objekte sogar bewegen.

Nach diesem Tag war es teilweise schwer, die Schüler*innen zum Nachhausegehen zu bewegen und so manche*r fasste schon ein Praktikum bei der TGW ins Auge.

Clemens Peternell, 4BHME